Entstehung

Den Grund für die Entwicklung dieses Systems sah ich in der Notwendigkeit auch kompletten Programmieranfängern das Programmieren zu ermöglichen, auch wenn nur wenige Unterrichtsstunden zur Verfügung stehen.
Da ich nur mit kreativen Ideen die Motivation aufrechterhalten kann, war es mir ein Bedürfnis, alle Arten von Sensoren und elektronischen Module einzubinden, um damit Projekte im Bereich Spieleprogrammierung, Musik, Robotik, Lernspiele etc. abzudecken.
Besonders wichtig dabei war mir die Verwendung herstellerunabhängiger Sensoren wodurch ein kostengünstiges System entstanden ist, welches vor allem jederzeit erweiterbar ist.
Das RaspBotics-Board wird mit dem Raspberry Pi2 bzw. Pi3 verbunden und ist somit nicht an EDV-Räume gebunden sondern flexibel in jedem Klassenraum einsetzbar.

Zielgruppe

Im Bildungsbereich ist dieses System für alle Altersstufen und alle Leistungsniveaus geeignet.
Alle Boards lassen sich mit Scratch programmieren, einer intuitiv bedienbaren Programmiersprache, bei der lediglich Blöcke in den Programmierbereich gezogen werden müssen.
Für Fortgeschrittene lassen sich die Boards auch in Programmiersprachen wie C und Python programmieren.
Die meisten Boards lassen sich auch standalone(ohne Raspberry Pi) direkt in der bekannten Arduino IDE programmieren.
Somit ist an Schulen mit mehreren Leistungsniveaus kein Kauf von unterschiedlichen Systemen notwendig.
Die Förderung aller SchülerInnen mit unterschiedlichen Eingangs­vor­aus­setzungen ist damit problemlos möglich (innere Differenzierung).
Selbstverständlich können dieselben Sensoren verwendet werden egal, ob man mit Scratch, Python oder C programmiert.

Der DIY - Bereich (Do it Yourself)
erfreut sich in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit.
Maker wollen nicht nur vorgefertigte Module verwenden, sondern mit Sensoren und Bauteilen ihrer Wahl kreative und eigenständige Projekte umsetzen.

Umsetzung

Alle Pins des Raspberry Pis sind auf RJ45-Buchsen am RaspBotics-Board verpolungssicher verteilt.
Je nach Anwendungszweck muss nur die entsprechende Buchse für den jeweiligen Sensor gewählt werden.
Auch der am Raspberry Pi fehlende Analog-Digital Wandler ist am Board ergänzt, sodass 5 verschiedene Kanäle zur Verfügung stehen.

Somit stehen folgende Pins bzw. Protokolle zur Verfügung:
  • 10 Input bzw. Output
  • 5 ADC-Kanäle
  • 1 Uart
  • 1 I2C
  • 2 SPI
Weiters
steht ein Sockel zur Verfügung mit dem alle Sensoren und Module von der Firma Mikroelektronika verwendet werden können.
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RASPBOTICS
E-mail: info@raspbotics.at


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